Donnerstag, 26. Mai 2011

American Concert

Oder besser Konzert für Amerikaner?
Heute hatte ich einen Auftritt mit dem Chor. In der Turnhalle der Volkshochschule hatte sich eine Gruppe von vielleicht 25 Amerikanern versammelt, die gespannt unseren Liedern lauschte. Die Zuhörer waren "Road Scholars" (in Status und Alter etwa den deutschen Studiosus-Reisenden entsprechend) auf ihrer Kulturreise durch Skandinavien. Ich habe mich irgendwie durchgewurschtelt...ich kann ja beim besten Willen keine Noten und Texte auswendig lernen, stand also in der zweiten Reihe und habe bei den Lieder, zu denen ich keine Noten und kaum Singerfahrung hatte, fröhlich vorgetäuscht. Es lief auf jeden Fall gut, der Chor ist stark und sehr flexibel. Und wenn man die Trommel für das Sami-Lied vergisst, nimmt man eben einfach den nächstbesten Papierkorb.
Danach wurde ich von mehreren Amerikanern angesprochen, die sich statt historischer Fakten über den Chor meine kleine Geschichte mit der Biochemie und den Schafen anhören mussten. Und der eine hat dann so viel erzählt, dass ich gar nicht dazu kam, meinen Gulrotkake (Möhrenkuchen) zu genießen. Das sind schon sehr kontaktfreudige und offene Menschen. In 12 Tagen kommt die nächste Ladung - gleiches Spiel noch einmal!

1 Kommentar:

Luzia hat gesagt…

...dann froehliches Textlernen

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