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| Die drei Lämmer, nun schon größer, heller und neugieriger. |
Nach der Schaffütterung und dem Ausmisten einiger Pferdeboxen sind wir heute mit Ellen nach Moi gefahren, was etwa 100 km südöstlich von Bryne in einer deutlich bergigeren Gegend liegt. In Moi kauft Ellen die Ohrmarken für die Lämmer, aber das scheint eher ein Vorwand zu sein, um mit einer Freundin von einer benachbarten Farm einen Ausflug durch beeindruckende Landschaft zu machen, zu erzählen und schön essen zu gehen. Umso besser, dass wir dabei mitkommen konnten. Noch nie etwas von Moi gehört? Ich auch nicht. Aber dort sitzt die größte Fensterfabrik Nordeuropas und noch dazu die einzige Holzschuh-Fabrik Norwegens;-) Die Geschichte mit den Ohrmarken hat auch eine gewisse Tradition, denn in Moi werden Kuh- und Schafsglocken gemacht (die wohl auch während der olympischen Winterspiele von Lillehammer und Salt Lake City Berühmtheit erlangt haben).
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| auf dem Weg nach Moi |
Abends waren wir gleich noch einmal in der anderen Richtung unterwegs - zum Trabrennen in Stavanger. Geir war in zwei von den zehn Rennen dabei und wir haben uns das Geschehen mal vor Ort und nicht nur im Fernseher angeschaut. Ich hatte ja erwartet, dass man draußen steht und friert, aber nein, an der Rennbahn gibt es eine moderne Zuschauerhalle, in der man an Vierertischen zusammensitzt, das Rennen durch die große Fensterfront und auf den tischeigenen Fernsehern verfolgt, dabei isst, erzählt und natürlich wettet. Als absoluter Trabrenn-Neuling war mir das ganze Geschehen ein Rätsel und nur langsam haben Lea und ich ein bisschen Licht ins Dunkel bringen können. Die Rennen selbst sind aber nicht so spannend, dass ich sie mir jede Woche anschauen müsste...
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